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Verstopfungen – Eine Volkskrankheit über die niemand spricht

Verstopfungen und harter Stuhl kann man schon fast als Volkskrankheit bezeichnen. Rund 30 – 60 % der deutschen Bevölkerung leiden öfters an einer Verstopfung. Umso weniger gibt es einen Grund sich dafür zu schämen. Im folgenden Text klären wir auf über Ursachen, Mittel und wie Du einer Verstopfung vorbeugen kannst.

Wann Du eine Verstopfung hast

Du leidest unter einer Verstopfung, wenn Du weniger als 3 Mal die Woche Stuhlgang hast. Alles zwischen 3 Mal pro Tag und 3 Mal die Woche gilt als normal. Trotzdem ist diese Faustregel nicht allgemeingültig. Viele haben zwar Stuhlgang, aber der Stuhl ist nur sehr hart. Dadurch lässt sich der Darm nur mit starkem Pressen entleeren.

Du hast eine Verstopfung? – Das können Gründe sein

Der Dickdarm ist dafür verantwortlich Deinen Stuhlgang zu transportieren. Ist die Bewegung zu langsam, staut sich der nachrückende Stuhl aus dem Dünndarm. Es kommt zu einer Verstopfung. Umso länger der Stuhl im Dünndarm verbleibt, desto mehr Flüssigkeit wird ihm entzogen. Das führt zu einem harten Stuhl. Wenn Dein Dickdarm sich normal bewegt, kann auch durch eine Blockierung am Enddarm eine Verstopfung entstehen. Hier helfen beispielsweise Nahrungsergänzungsmittel, um die Darmflora wieder in Balance zu bringen. Oder Du gönnst Dir eine große Tasse Verdauungstee. In unserem Shop findest Du die passenden Artikel!

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Häufiges Vorkommen in der Schwangerschaft

Insbesondere in der Schwangerschaft ist es ganz normal, wenn Du an Verstopfung leidest. Rund 44 % der Frauen weltweit betrifft das. Das liegt zum einen an Deinem geänderten Hormonspiegel. Das Hormon Progesteron ist dafür verantwortlich. Progesteron macht die Schwangerschaft überhaupt erst möglich. Aber auch weniger Bewegung, ein geänderter Speiseplan, zu wenig Flüssigkeitsaufnahme, Nahrungsergänzungsmittel und Stress können Ursachen für Deine Verstopfung sein.

Mit fortlaufender Schwangerschaft drückt Dein größer werdendes Baby auf Deinen Darm. Dadurch werden Verstopfungen begünstigt. All das ist kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken. Weiter unten erhältst Du Tipps, wie Du mit Verstopfungen insbesondere durch Hausmittel und natürliche Abführmittel besser umgehen kannst.

Häufiges Vorkommen in den Wechseljahren

Auch in den Wechseljahren kommt es durch die Hormonveränderung häufig zu Verstopfungen. Das Sinken des Östrogenspiegels ist dafür verantwortlich. Ein sinkender Östrogenspiegel führt wiederum dazu, dass Cortisol nicht mehr im Zaum gehalten wird.
Dadurch werden mehr Stresshormone wie Adrenalin ausgeschüttet.
Blähungen, Verstopfung und ein harter Stuhl sind die Folgen davon.

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Was tun? Hausmittel und natürliche Abführmittel bei Verstopfung und hartem Stuhl

Um gegen Blähungen, Verstopfungen und harten Stuhlgang vorzugehen, solltest Du:

  • Dich regelmäßig bewegen. Mindestens 30 Minuten am Tag.
  • Ausreichend trinken. Wasser, Kräutertees oder verdünnte Säfte sind hier besonders gut.
  • Schwer verdauliche Kost vermeiden Hülsenfrüchte, Zwiebeln und Kohlgemüse begünstigen Verstopfungen und Blähungen.
  • Die richtige Haltung beim Toilettengang haben. Eine hockende Position lässt den Stuhl leichter herausgleiten.

Harter Stuhl kann durch das Essen von zu vielen Bananen, Schokolade oder Weißmehlprodukten entstehen. Deswegen solltest Du lieber auf die abendliche Tafel Schokolade verzichten, wenn sich Deine Verdauung komisch anfühlt.
Neben Bewegung helfen auch Yoga, Autogenes Training und Meditation, um Stress zu reduzieren. Denn Stress begünstigt Verstopfung.
Sauerkraut, Milchprodukte, Olivenöl, Rote Beete, Pflaumensaft und sogar Kirschen wirken sich positiv auf die Darmflora aus und dienen als natürliche Abführmittel.
Schließlich möchtest Du insbesondere in deiner Schwangerschaft nicht zu chemischen Abführmitteln greifen.
Weiterhin spielt deine Haltung auf der Toilette eine entscheidende Rolle beim Thema Verstopfung. Eigentlich sind wir Menschen schon seit Urzeiten daran gewöhnt unseren Stuhlgang im Hocken zu verrichten. So kann der Stuhl leichter rausgleiten. Mit der Einführung der modernen Toilette haben unsere Beine beim Toilettensitz einen 90 Grad Winkel, der nicht förderlich ist, weil der Darm dadurch abgeknickt wird. Dadurch ist die Anzahl der Verstopfungen deutlich gestiegen. Wer schon einmal in China war, kennt diese Sitztoiletten, die unterstützen, um den Stuhlgang leichter zu erledigen. Zum Glück gibt es auch hier Abhilfe. Mit sogenannten Hockern, auf denen du deine Beine stellst, – Verlinkung Squatty Potty und Happy Po Stuhl kannst du eine hockende Position erreichen. Wenn Du vorher immer stark gepresst hast beim Stuhlgang, dann sollte das jetzt Geschichte sein.  Doch nicht nur die Haltung auf der Toilette hilft dir Deine Verstopfung zu lösen.
Auch die „Nachsorge“ nach dem Stuhlgang ist wichtig, um vor allem Schmerzen zu vermeiden. Poduschen 🡪 Verlinkung Happy Po sind eine schonende Möglichkeit, um Deinen Hintern nach dem Stuhlgang zu säubern.
Wenn Du an chronischer Verstopfung leidest, dann solltest Du auf jeden Fall zum Arzt gehen.
Hast Du noch Tipps zum Thema Verstopfung? Wir sind gespannt auf Deine Erfahrungen. Schreib uns!

https://www.onmeda.de/krankheiten/verstopfung.html
https://www.apotheken-umschau.de/Verstopfung#Warum-der-Darm-zu-langsam-werden-kann
https://www.netdoktor.de/schwangerschaft/verstopfung-in-der-schwangerschaft/
https://www.rtv.de/gesundheit/kompakt/verdauungsprobleme-in-der-menopause-2

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