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Regelschmerzen: Alles, was Du wissen musst

Monat für Monat kämpfen viele Frauen mit Regelschmerzen. Vor allem jüngere sind betroffen. Und mehr noch: Die unangenehmen Krämpfe gehen oftmals mit Übelkeit und Kreislaufstörungen ein. Doch warum eigentlich? Wo liegen die Ursachen für Regelschmerzen und was wirklich dagegen hilft – all das erfährst Du hier.
Die wichtigste Nachricht vorab: Auch wenn Regelschmerzen und Menstruationsbeschwerden sehr unangenehm sein können – in den meisten Fällen sind sie ein Zeichen Deines Körpers, dass ein weiterer, gesunder und natürlicher Menstruationszyklus beginnt. Dennoch: Die quälenden Stiche in der Bauchregion, der Druck auf den Unterleib und den unteren Rückenbereich – all das ist sehr schmerzhaft. Bei besonders starken Periodenschmerzen spricht man dann von Dymenorrhö. Wobei man hier in zwei Gruppen unterscheidet:

Regelschmerzen: Primäre Dysmenorrhö

Diese Regelschmerzen treten bereits im Teenageralter auf, vielleicht sogar mit der ersten Periode und kommen bei jungen Frauen öfter vor. Sie beginnen kurz vor Deiner Periode und dauern zwischen 12 und 72 Stunden. Es wird vermutet, dass die sogenannten Prostaglandine, das sind Botenstoffe in Deiner Gebärmutterschleimhaut, zu einem Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur führen. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen. Das wiederum löst die unangenehmen Periodenschmerzen aus. Das Unwohlsein kann durch psychische Faktoren noch verstärkt werden: Manchen jungen Frauen fällt es beispielsweise schwer, sich in ihre Rolle als Frau einzufinden – das fördert das allgemeine unwohle Befinden noch zusätzlich.

Regelschmerzen: Sekundäre Dysmenorrhö

Treten die Schmerzen während der Menstruation erst nach vorherigen schmerzfreien Blutungen auf, kann es sich um eine sekundäre Dysmenorrhö handeln: Diese Form wird normalerweise von einer Störung in den Fortpflanzungsorganen einer Frau verursacht, beispielsweise durch Endometriose, Myome, Zysten oder Infektionen. Auch die Verwendung einer Spirale als Verhütungsmittel können zu dieser Art von Regelschmerzen führen. Sie beginnen oftmals früher innerhalb des Menstruationszyklus und können auch länger andauern.

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Die Symptome sind von Frau zu Frau unterschiedlich

Jede Frau macht ihre ganz individuellen Erfahrungen mit Regelschmerzen, die sehr unterschiedlich ausfallen. Insbesondere bis in die frühen zwanziger Jahre können regelmäßig Menstruationsbeschwerden auftreten. Meistens beginnen sie im Unterleib in Form von Druckgefühlen, Krämpfen, ziehenden und stechenden Schmerzen. Zusätzlich kann es zu Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall und Erbrechen kommen.
Das ist anstrengend, aber an sich nichts ungewöhnliches. Dennoch ist es sinnvoll, Regelschmerzen zu dokumentieren, um sie einordnen zu können – vor allem, wenn sie neuerdings auftreten. Denn: Die Dysmenorrhö sollte vom Prämenstruellen Syndrom (PMS) abgegrenzt werden. Sollten bei Dir beispielsweise vor Deiner eigentlichen Blutung unterschiedliche körperliche, aber auch psychische Beschwerden auftreten, könntest Du an PMS leiden. Hast Du den Verdacht, ist es sicherlich ratsam, Dich mit Deinen Fragen an Deinen Frauenarzt bzw. Deine Frauenärztin zu wenden.
Sind Deine Regelschmerzen besonders stark und ausgeprägt, krümmst Du Dich gar vor Krämpfen, bitte Deinen Arzt oder Deine Ärztin, Dich auf Endometriose zu untersuchen. Bei dieser chronischen Erkrankung kommt es zu gutartigen Wucherung der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium). Die Gewebezellen siedeln sich außerhalb der Gebärmutter im Bauchraum an – beispielsweise an dem Eileiter oder in der Darmwand. Die Endometriose-Herde können bluten und massive Schmerzen verursachen. Sie können jedoch operativ entfernt werden. Dafür gibt es sogar spezielle Endometriose-Zentren.
Auch Myome können Schmerzen verursachen. Dies sind gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter, die jedoch keinerlei Behandlung bedürfen, wenn die Regelschmerzen nicht zu stark sind. Es ist in jedem Fall immer richtig, den Rat des Arztes oder der Ärztin einzuholen um absolute Gewissheit zu haben, woher die Menstruationsbeschwerden rühren.

Was hilft gegen Regelschmerzen?

Wenn Du schwache bis mittelstarke Periodenschmerzen hast, ist das oberste Gebot: Entspann Dich. Vielleicht legst Du eine Yoga-Einheit ein, nimm ein Entspannungsbad, lass Dich massieren oder massiere selbst Deinen Unterleib, während Du Deine Lieblingsserie schaust.
Ebenfalls hilfreich ist Wärme von außen. Mach Dir eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen, leg Dich auf die Couch und trinke eine heiße Tasse Tee. Denn Wärme von innen löst ebenfalls Krämpfe. Am besten setzt Du auf bewährte Heilkräuter wie Melisse, Mönchspfeffer, Frauenmantel oder Schafgarbe. Solche natürlichen Tees wirken entkrampfend und bieten Abhilfe bei fiesen Schmerzen. Der Tee Solche Zutaten sind beispielsweise auch im Zero Tolecramps Tee von Femna enthalten. Nun kann man sich für unterwegs nicht unbedingt immer ein Kirschkernkissen mitnehmen. Dafür gibt es aber mittlerweile passende Unterwäsche, wie beispielsweise den Kaiserschlüpfer. Hier ist ein Täschchen eingenäht hat, in dem Du diskret ein Wärmekissen verschwinden lassen kannst.

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Bewegung hilft auch

Wir sprachen bereits Yoga an. Das dient nicht nur der Entspannung. Bewegung im Allgemeinen lockert die verkrampfte Muskulatur und fördert die Durchblutung – auch im Unterleib. Ganz egal, ob Du einen Spaziergang oder eine ganz lockere Jogging-Runde einlegst, Dich aufs Rad schwingst oder ein paar Bahnen im Schwimmbad ziehst.
Erst, wenn all’ das nicht hilft, ist es möglicherweise ratsam, schmerzlindernde Medikamente zu nehmen. Das sollte jedoch Deine letzte Option sein. Auch kann es helfen, die Pille über einen längeren Zeitraum hinweg ohne die übliche Einnahmepause einzunehmen. Die Blutung und die damit verbundenen Beschwerden wie Regelschmerzen bleiben dann oftmals aus.
Joggen, Wärme, Entspannung? Was hilft bei Dir? Verrate uns Deine Tipps bei Regelschmerzen.

https://www.netdoktor.de/teenager/regelschmerzen-was-kannst-du-11742.html
https://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/regelschmerzen–ohne-schmerzen-durch-die–tage–10099378.html
https://www.brigitte.de/gesund/gesundheit/regelschmerzen–ohne-schmerzen-durch-die–tage–10099378.html
https://www.gynolog.de/periode/regelschmerzen/

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