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Im Schweiße Deines Angesichts: Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hitzewallungen und Schweißausbrüche gehören zu den möglichen Phänomenen der Wechseljahre. Für manche Frauen bedeutet dies Scham und Unwohlsein. Weitere nehmen teilweise heftige Symptome in Kauf. Sie stehen im Supermarkt und der Schweiß läuft, sie liegen nachts wach oder fühlen sich schlapp und demotiviert. Wir haben alle Informationen für Dich, erklären Dir, warum Hitzewallungen in den Wechseljahren auftreten können und was Du gegen Schweißausbrüche und fiese Gerüche tun kannst.

Sie sind unerwünscht und sind unangenehm: Hitzewallungen verbunden mit Schweißausbrüchen sind typische Beschwerden der Wechseljahre bei Frauen. Die Ursache der Symptome liegt im vegetativen Nervensystem, welches dafür zuständig ist, die Temperatur unseres Körpers konstant zu halten. Ist dieser Prozess gestört und schwankt zusätzlich der Östrogenspiegel, dann kommt es zu meist plötzlichen und teilweise sehr starken Hitzeattacken.

Hitzewallungen treten bei Frauen unterschiedlichen Alters auf, meistens in den Wechseljahren also bei Frauen ab 45 Jahren. Die Schübe können unterschiedlich lange dauern von wenigen Sekunden bis mehrere Minuten. Auch was das Auftreten angeht, so haben einige Frauen nur wenige Male in der Woche Schweißausbrüche, andere dahin gegen wesentlich öfter. Ob diese Situation tagsüber oder nachts auftritt, ist ebenfalls sehr individuell.

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Hitzewallungen so individuell wie es nur geht

Jede Frau empfindet Hitzewallungen anders. Einige auftretenden Merkmale sind:

  • Kopfdruck, Kopfschmerz
  • Körperliches Unbehagen
  • Plötzlich auftretendes intensives Wärmegefühl
  • Hitzewelle, die sich über den Körper oder über bestimmte Körperteile ausbreitet
  • Gesichtsrötung
  • Schweißausbruch an diversen Körperstellen

Wer nachts Hitzewallungen bekommt, irre schwitzt, der muss teilweise sein Bettzeug und Schlafdress wechseln. Erholsamer Schlaf, adé! Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Erschöpfung sind die Folge.

Was kannst Du gegen Hitzewallungen tun? Wie kannst Du sie eindämmen?

  • Meide scharfe Speisen, viel Kaffee, Alkohol und sehr heiße Getränke. Mit angepasster Ernährung kannst Du versuchen die Intensität der Schweißausbrüche abzuschwächen.
  • Beweg Dich ausreichend und vermeide Übergewicht.
  • Stress in Beruf und Alltag sind generell keine gesunde Lebensweise. Versuche die Faktoren, die Dich stressen zu meiden oder auszugleichen.
  • Hast Du schon mal Deine Schilddrüse untersucht? Sie kann ein zusätzlicher Faktor sein, warum Du Schweißausbrüche hast!
  • Krankheiten wie Depressionen oder Allergien können Auslöser von Schweißausbrüchen sein. Rede gegebenenfalls mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt darüber!

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Bakterien sind die Ursache warum es müffelt

Schweißausbrüche gehen meist mit starkem Geruch einher. Grund hierfür sind körpereigene Bakterien, die sich von Schweiß ernähren und übel riechende Substanzen absondern. Diese riechen unangenehm. Viele Deos verstärken diesen Effekt noch, denn sie enthalten Inhaltsstoffe wie Silicate, Aluminium Chlorohydrate oder Stereate von denen manche die Ausbreitung der Bakterien unterstützen.

Tipps was Du gegen starker Geruch bei Schweißausbrüchen tun kannst

  • Benutze ein Deo oder Roll on für den Nacken, der Inhaltststoffe auf natürlicher Basis enthält. Achte beim Kauf darauf, dass sie hautverträglich, natürlich und frei von schädlichen Inhaltsstoffen sind. Besonders hilfreich sind Deos mit ätherischen Ölen aus Muskatellersalbei, Borretsch, Geranie, Zypresse und Pfefferminze.
  • Wechsle öfter das Deo, damit Du nicht Deo-resistent wirst, was manchmal eintritt bei zu häufiger Nutzung.
  • Trage Kleidung, die aus natürlichen Materialien wie Baumwolle bestehen und nicht aus synthetischem Material wie Kunstfasern. In letzteren vermehren sich geruchsbildende Substanzen stärker als in Textilien aus natürlichem Material.
  • Verwende Kokosöl zur Hautpflege, denn es hilft gegen Geruchsbildung.
  • Rasier Dich zum Beispiel unter den Achseln, denn in den Achselhaaren fühlen sich die Bakterien am wohlsten.
  • Trinke ausreichend wie z.B. einen Wellnesstee für Frauen in den Wechseljahren mit Salbeiblättern, Frauenmantel, Hopfenzapfen, Angelikawurzel & Alant. Diese Kräuter wirken auf die Schweißdrüsen Deines Körpers und mindern so die Schweißproduktion.
  • Achte auf Deinen Säure Basen Haushalt. Das kannst Du z.B. mit einem wohltuenden Bad tun.

Gib den Bakterien also allen Grund Dich in Ruhe zu lassen. Bedenke aber gleichzeitig, dass eine gewissen Portion Schweiß gesund ist!

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Schwitzen ist gesund

Das Schweißausbrüche unangenehm sind liegt auf der Hand. Dennoch solltest Du bedenken, dass Schwitzen an sich für Deinen Körper wichtig ist. Schwitzen ist sogar lebensnotwendig, denn es schützt Dich vor Überhitzung. Das heißt, wenn Du die 37 Grad Marke an Körpertemperatur übersteigst, geht es los mit der Wasserabgabe. Dein Schweiß tritt durch die Poren Deiner Haut aus und sorgt so wie eine Klimaanlage für Abkühlung.
Aber wenn Du dann weiterhin zu viel schwitzt hilft natürlich auch regelmässiges Duschen, eine Abkühlung im Freibad oder Badesee.
Kennst Du das Problem mit Hitzewallungen? Was sind Deine Erfahrungen damit?

https://www.remifemin.de/wechseljahre-symptome/hitzewallungen.html
https://focus-arztsuche.de/magazin/krankheiten/die-ursachen-von-hitzewallungen-und-was-dagegen-hilft
https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Warum_verschwitzte_Kleidung_aus_Kunstfasern_stark_stinkt1771015589638.html

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